Schmerztherapie – Die niedrigdosierte Röntgen-Schmerzbestrahlung ist eine von den Krankenkassen anerkannte Therapieform. Die Kosten werden von den gesetzlichen und privaten Kassen übernommen. Sie benötigen eine Überweisung vom behandelnden Orthopäden zur Strahlentherapie. Auch Ihr Hausarzt kann Sie zur Bestrahlung, d.h. zur Röntgen – Schmerztherapie überweisen.

Schmerztherapie – niedrigdosierte Schmerzbestrahlung

Hier finden Sie die wesentlichen Informationen zur Röntgen-Schmerztherapie.

Kosten

Die Kosten für die Schmerzbestrahlung werden von den gesetzlichen und privaten Kassen übernommen.

Überweisung

Sie benötigen eine Überweisung vom behandelnden Orthopäden zur Strahlentherapie. Auch Ihr Hausarzt kann Sie zur Bestrahlung, d.h. zur Röntgen-Schmerzbestrahlung überweisen.

Informationen zum Therapieablauf

Informieren Sie sich schon vor Ihrem Besuch bei uns über den Ablauf der Röntgen-Schmerzbestrahlung und was dabei zu beachten ist. Lesen Sie schon jetzt unseren Aufklärungsbogen!
Diese Fragen werden wir Ihnen stellen: Patientenfragebogen.

Indikationen

Wann wird die niedrigdosierte Röntgen -Schmerzbestrahlung eingesetzt?

Die Schmerzbestrahlung mit Röntgenstrahlen wird bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates gezielt eingesetzt. Die Strahlentherapie wird dann als nachhaltige Schmerztherapie herangezogen, nachdem andere Schmerztherapien wie Akupunktur, Krankengymnastik, Ultraschall, lokale Injektionen, Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten nicht den gewünschten Erfolg erzielt haben.

Welche entzündlich-degenerativen Erkrankungen können mit der Schmerzbestrahlung behandelt werden?Tennisspieler bei der Rückhand

  • Tennis-/Golferellenbogen (Epicondylopathia humeri)
  • Schmerzhafte Schulter (Periarthritis humeroscapularis, Omarthrose)
  • Schmerzhafte Ferse bzw. Fersensporn (Calcaneodynie)
  • Schmerzhaftes Daumensattelgelenk (Rhizarthrose)
  • Schmerzen in den Fingergelenken (Polyarthrose)
  • Hüftgelenkschmerzen bei Arthrose (Coxarthrose)
  • Kniegelenkschmerzen bei Arthrose (Gonarthrose)

Was sind die Wirkungen von Strahlen im Gewebe?

Die schmerzstillende Wirkung entsteht im Wesentlichen durch das Ausschalten von Entzündungszellen, die Anregung von Botenstoffen, Verbesserung der Durchblutung und Veränderung des Säuregehaltes im bestrahlten Gewebe. Hierbei ist zu vermerken, dass die Anatomie der Knochen nicht verändert wird. Beispielsweise ist nach einer Strahlenbehandlung eines Fersensporns der Sporn weiterhin vorhanden, auch wenn die Schmerzen erfolgreich behandelt wurden. Die Röntgen-Schmerztherapie kann zwischen 60 – 80 % der Beschwerden langfristig lindern. Schon während der Therapie kann bei manchen Patienten eine Schmerzlinderung festgestellt werden. Meist tritt die Wirkung allerdings in einem Zeitraum von 1 bis 14 Wochen nach der Behandlung ein.

Wie ist der Ablauf einer Röntgen-Reizbestrahlung, bzw. Röntgen-Schmerztherapie?

Golferellenborgen, Golferarm, SchmerzbestrahlungDer Strahlentherapeut stellt die Indikation für eine Behandlung in einem Arztgespräch. Die Behandlung wird nach Ihrer Einwilligung zur Strahlentherapie durchgeführt. Die Röntgen-Schmerztherapie findet im Allgemeinen nicht am selben Tag statt. Die Therapie wird als Serienbehandlung durchgeführt. Eine Serie besteht aus 4 – 6 Einzelsitzungen, die 2 – 3-mal pro Woche durchgeführt werden. Bei jeder Einzelsitzung wird mit niedrigen Strahlendosen bestrahlt. Die Dosen werden in der Maßeinheit „Gy“ festgelegt. „Gy“ ist die Abkürzung für Gray, eine Einheit für die Energiedosis der Strahlen.
Nach einer abwartenden Haltung von ca. 2 Monaten kann eine zweite Serie angeschlossen werden, falls eine zu geringe oder keine Besserung erfolgt ist. Der Strahlentherapeut, bzw. die Strahlentherapeutin überprüft in einem weiteren Gespräch die Indikation für eine erneute Bestrahlung.